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Moog
Moog
 

 
Robert Moog, einer der größten Pioniere im Synthesizerbau.

Generell ist der Klang eines Synthesizers vielen Menschen mehr bekannt als man meint, ohne dass es einem selbst bewusst zu sein scheint. Ein Beispiel hierbei ist der Film „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock, dessen Geräuschkunst dieses Klassikers aus der Feder von Oscar Sala entsprungen ist. Sala setzte auf ein damals völlig neues Instrument, dem Trautonium – eine Art Vorläufer eines Synthesizer, benannt nach seinem Erfinder Friedrich Trautwein. Oskar Sala schaffte damit sämtliche Klangeffekte des Films: Die Vogelschreie, das Schlagen der Fenster und Türen, selbst das Nageln der Bretter, mit denen die Menschen sich und ihre Häuser vor den Vögeln zu schützen suchen, alle Geräusche entstanden 1961 in Salas kleinem Studio in Berlin-Charlottenburg.

 

Im Wesentlichen geht die gesamte Geschichte der Firma MOOG auf ihren Gründer und Erfinder Robert Moog (1943-2005) 1964 zurück. Moog baute zunächst modulare Synthesizer, die aus verschiedenen Grundbausteinen wie VCA, LFO, Filter LP/HP/BP, ADSR Envelope und weiteren Modulen bestanden und mittels Patchkabeln verbunden wurden. Ohnehin waren die ersten Synthesizer einst nur einem kleinen Teil von Menschen zugänglich, da ein sehr großes Wissen von Nöten war überhaupt einen Ton aus diesen Maschinen zu zaubern.

 

Die Synthesizer aus den 50ern waren schlecht zu bedienen, enorm groß und äusserst empfindlich. Robert Moog stellte in diesem Jahr auf einem Kongress der Audio Engineering Society seinen ersten Synthesizer vor. Die kompakte Größe war einst eine Kuriosität. Moog entwickelte mit verschiedenen Musikern das Moogtonium. Der letzte noch funktionsfähige Synthesizers von diesem Typs ist heute im Max-Brand-Archiv in Österreich zu sehen.

 

1968 beschäftige Moog auch die Musikerin Wendy Carlos die mit ihrem berühmten Album „Switched on Bach“ drei Grammys gewann. Das Album, dass elektronische Versionen von Werken Johann Sebastian Bachs enthält, ist ein Muss für jeden Synthesizer-Enthusiasten und Liebhaber elektronischer Musik und gehört zu den bislang meistverkauften Werken der Klassik. Hier ist die wohl gesamte Musikalität dieser Ausnahmekünstlerin als auch der MOOG Synthesizer zu spüren und zu hören. Etliche weitere Werke entstanden bis in die 70er. Carlos war eine der treibenden Kräfte von Robert Moog und trug als Assistentin massgeblich zur Entwicklung von kommerziellen Synthesizern bei.

 

MOOG Synthesizer waren nicht nur wegen seiner kompakten Größe sehr verbreitet sondern weil diese bereits mit einem Keyboard ausgeliefert wurden und somit Standards definierten. Während die ersten Moog-Synthesizer noch Modular aufgebaut waren, erblickte 1971 der wohl berühmteste Synthesizer, der MINIMOOG, das Licht der Welt. Alle wichtigen Funktionen fanden in diesem kompakten Gehäuse seinen Platz, darunter ein Keyboard mit 44 Tasten, 3 Oszillatoren mit 6 wählbaren Wellenformen, LFO, Filter, ADRS und einem Mixer der 3 Oszillatoren unabhängig von einander regelte. Der MINIMOOG wurde der beliebteste Synthesizer der 70er Jahre von dem über 13.000 Stück verkauft werden konnten. In dieser Zeit brachte Moog auch den einst sehr populären Taurus, ein Synthesizer das in einem Basspedal verbaut war, hervor.

 

Weitere Entwicklungen waren der 6 stimmig polyphone MEMORYMOOG (bereits mit Speicherfunktionalität!), der Polymoog, Moog Prodigy oder der Moog Source sowie das Moog Theremin. Man steuert hierbei mit 2 Antennen unter Einsatz der Hände die Tonhöhe und Lautstärke. Den Klang kann man mit dem einer singenden Geige vergleichen. Das Theremin steuerte auch bei dem Classic Song „Good Vibration“ von den Beach Boys einen erheblichen Beitrag zum Gesang bei.

 

Der Sound eines MOOG Synthesizers verbreitete sich in alle nur erdenklichen Stilrichtungen wie Rock, Pop, Jazz, Progressiv oder Klassik.

 

Ohnehin kann man kaum alle Musiker und Bands aufzählen die mit dem Namen MOOG ihre musikalische Geschichte schrieben, darunter Rick Wakeman von YES, Pink Floyd Keyboarder Richard Wright, Wendy Carlos, Steve Porcaro von Toto, Kraftwerk, Tangerine Dream, Michael Boddicker, Rush, Lyle Mays, Frank Zappa, George Duke, die Beatles, Genesis, The Police, Keith Emerson, Jean Michel Jarre oder der Komponist und Dirigent Karlheinz Stockhausen dem man sein Wirken wohl ein eigenes Kapitel widmen müsste. Die Liste ist nahezu unendlich.

 

Wurden Mitte der 80er Analoge Synthesizer langsam durch den Einsatz von digitalen Synthesizern verdrängt, erlebten sie in den 2000er Jahren ihre Renaissance. MOOG machte in diesem Jahrzehnt zunächst mit Effektgeräte der MOOGerfooger-Serie und dem MOOG Voyager auf sich aufmerksam, ein Nachfolger des legendären MINIMOOG. Heute umfasst das Portfolio rund 60 verschiedene Geräte. Darunter den Sub 37, die Mother 32, den DFAM, das Subharmonicum, die paraphonen Synthesizer Matriarch und Grandmother, der Subsequent 25, MOOG Theremin und Theremini und natürlich den größten von MOOG zu kaufenden REAL ANALOG-SYNTHESIZER MOOG ONE den es in einer 8 oder 16 stimmig polyphonen Ausführung gibt.

 

MOOG, kaum eine Marke hat mehr Nachahmer, keiner hat diesen Sound jemals ernsthaft Konkurrenz machen können. Der MOOG-Sound ist und bleibt einzigartig!

 

Wir von ProMusicTools München sind ein führendes Musik-Fachgeschäft im Bereich Gitarren und Bässen, Keyboards und Synthesizern. Wir bieten eine riesen Auswahl der Marken Music Man, Mayones, Fender, PRS, Martin Guitars, Amps von Kemper, Engl, Mesa Boogie, Effekte von Strymon, Line 6, Boss und viele weitere. Brands wie Roland, darunter Drums und Synthesizer, Studiotechnik von Sennheiser oder Neumann gehören ebenfalls zum Portfolio wie auch Yamaha, Korg und MOOG. Gerne informieren Sie unsere Fachberater vor Ort oder auf unserer Homepage. Das Team von ProMusicTools freut sich auf ihren Besuch.

 

 

 
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